
nur mit einem unbarmherzigen programm der proletarischen klassenunabhängigkeit kann die gefahr der rettung des kapitalismus in griechenland durch eine “linksregierung” begegnet werden. alle diejenigen, die den unterschied zwischen opportunismus in form parlamentarischer kombinationen und der notwendigkeit der proletarischen revolution verwischen, binden die Massen an den siechenden Kadaver der bourgeoisie, der bereit ist, sowohl zum strohhalm der “volksfront” zu greifen als auch in der hinterhand die keule des faschismus oder bonapartismus bereithält
„Auf dem Territorium des republikanischen Spaniens rangen auf diese Weise zwei unversöhnliche Programme miteinander. Einerseits das Programm der Rettung des Privateigentums vor dem Proletariat, koste es, was es wolle, und — soweit es möglich ist — Rettung der Demokratie vor Franco. Auf der anderen Seite das Programm der Vernichtung des Privateigentums auf dem Wege der Machteroberung durch das Proletariat. Das erste Programm bringt, durch Vermittlung der Arbeiteraristokratie, der Spitzen des Kleinbürgertums und insbesondere der Sowjetbürokratie, die Interessen des Kapitals zum Ausdruck. Das zweite Programm übersetzte in die Sprache des Marxismus die nicht voll bewussten, aber mächtigen Tendenzen der revolutionären Massenbewegung. Zum Unglück für die Revolution stand zwischen der Handvoll Bolschewiki und dem revolutionären Proletariat die konterrevolutionäre Scheidewand der Volksfront.“
— Leo Trotzki, „Die spanische Lehre: eine letzte Warnung“, 17. Dezember 1937 (zitiert nach: deutscher Spartacist, Nr. 27 http://www.icl-fi.org/deutsch/dsp/27/spain.html)
trotz der unsäglich sektiererischen politik des IKVI, ihre griechenland-analysen sind durchaus brauchbar:
http://www.wsws.org/de/2012/mai2012/syri-m15.shtml
http://www.wsws.org/de/2012/mai2012/grie-m17.shtml