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Ode an den Herbst

so wie das feld gemäht wird, so sollte auch die seele mal freigeräumt werden vom alten ballast, um platz zu schaffen für neues im leben.

so wie das feld gemäht wird, so sollte auch die seele mal freigeräumt werden vom alten ballast, um platz zu schaffen für neues im leben.

die tage werden lang
und düster
die traurigkeiten der verluste
vergangener zeiten
steigen auf
aus ihren gedankengräbern

man hat viel zeit
für nachdenkliche
spaziergänge
durch rot-goldene blätterwege
die luft ist kühl und klar
und die nebelschwaden des morgens
vertreibt eine mildwarme
altweibersonne
die ihre letzte kraft
verschwenderisch dem herbst weiht
bevor die natur
ihre wohlverdiente ruhe einlegt
um im frühjahr neu zu gebären

so halten auch wir einkehr
von dem langen jahr
geschäftiger aktivitäten
die seele zieht bilanz von dem
was geschah

und in des tiefen winters schlaf
wird hinaufziehen
ein neuer horizont
ein aufbruch anderen lebens
auf der reise
zu unsrer aller herzen
heimat
die mir so nah
und gleichzeitig doch so fremd
erscheint

 

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