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Ein paar Gedanken zur Frage „Was ist heute links?“

ursprünglich war mein plan, ein paar gedanken zu Jutta Ditfurth und ihrer kritik an den sog. montagsmahnwachen zu bits und bytes zu bringen. auslöser war ein ein artikel in der „freitag“: Jutta Ditfurth – Fall einer Ikone. der artikel ist es durchaus wert, gelesen zu werden. allerdings scheint er mehr eine stimmung wiederzugeben als eine wirklich fundierte kritik an den tasächlichen äussserungen von Ditfurth zu leisten. auch ich nehme diese stimmung wahr, dass Ditfurth ihren kampf gegen die montagsdemos wohl „überzieht“. einen beleg dafür allerdings kenne ich nicht.

nun kenne ich natürlich nicht alle texte zu diesem thema. und ich denke, diesen anspruch dürften auch nur wenige haben. deshalb möchte ich mich mit diesem stimmungsumschwung auch nicht weiter beschäftigen. es hätte auch wenig sinn, einen beitrag zu einem thema zu schreiben, das schon dermassen ausgeufert ist (dies dürfte auch ein grund für den stimmungsumschwung sein). dies käme wohl dem einleiten von wasser in den ozean gleich oder eben das sprichwörtliche „eulen nach Athen“ tragen. der „freitag“ schreibt dazu:

„Unbehagen macht sich breit. Viele würden das Geflame am liebsten per Button-Klick abstellen, zur Tagesordnung zurückrufen, still die Scherben zusammenkehren, die Chose vergessen. Getan ist allerdings getan. Seit Ditfurths 3sat-Interview zieht der Shitstorm stetig weitere Kreise. Wie ein trüber, schmutziger Fluss, der langsam aber stetig ausmäandert, erfasst er immer weitere Kontrahenten.“

aber diese debatte enthält so viele aspekte (die auch im „freitag“-artikel aufgeführt werden), dass ich mich sozusagen diesem thema über einen anderen zugang annähern möchte: nämlich den zustand der deutschen „linken“ im allgemeinen.

Frieden und linke 

die letzte grosse „friedensbewegung“, an die ich mich erinnern kann, war die bewegung gegen den NATO-doppelbeschluss und die stationierung der Pershing-Raketen in Europa (aber auch gegen die russischen SS20, was der friedensbewegung schon damals eine nationalistische und „deutschimperialistische“ note verlieh). das war in den 80ern. seitdem war es um das thema lau bestellt. selbst der Irak-Krieg, der beweisbar auf einer lüge beruhte (nämlich dass es im Irak „massenvernichtungswaffen“ gäbe) löste keine grössere bewegung aus. es gab zwar eine grössere demo in Berlin (wenn ich mich recht entsinne), aber diese blieb völlig folgenlos. um ein etwas aktuelleres beispiel zu nennen: wo war die „friedensbewegung“ im falle Syrien? sie fand schlicht und ergreifend nicht statt. und jetzt, nach über 30 jahren des versagens der linken, eine antwort auf die frage von „krieg und frieden“ zu geben (vlt. die kernfrage von politik überhaupt), entwickelt sich eine „friedensbewegung“ über das thema „Ukraine“, die offensichtlich eine gewisse dominanz „neurechter“ kräfte aufweist. dies ist auf der einen seite nicht verwunderlich, da „friedensehnsucht“ ein starkes (und berechtigtes) anliegen breiter bevolkerungsschichten ist. und wenn die „linken“ diese nicht bedienen, dann machen das eben andere. aber dies ist nur die eine seite der medaille, und nicht mal die hauptseite. es gibt nämlich einen wesentlichen unterschied zwischen der situation in den 80ern und der heutigen. damals existierte noch der „sowjetblock“ als gegengewicht zur NATO; und für alle „linken“, die sich für solche hielten, war es eine selbstverständlichkeit gegen die NATO aus ausdruck des „imperialismus“ aufzutreten (auch wenn es zum sowjetblock sehr unterschiedliche meinungen gab. allerdings entwickelten sich bei einigen maoisten aus der „theorie des sozialimperialismus“ auch vaterländische tendenzen. das bezeichnete aber schon den beginn des niedergangs der westdeutschen linken im nachgang der APO). wenn man es sehr überspitzt und leicht ironisch ausdrücken will: damals existierte ein funktionierendes „freund-feind-schema“.

dies ist heute, nach dem zerfall des sowjetblocks, nicht mehr so selbstverständlich. bedingt durch die schwäche der linken, arbeiterbewegung, emanzipatorische bewegungen, sucht man nach anderen „fortschrittlichen“ kräften, bei denen man sein heil finden kann. und einige scheinen dem „demokratischen“ imperialismus mehr abgewinnen zu können als „hinterwäldlerischen“ 3.welt-befreiungsbewegungen. „Wir tragen Gucci, wir tragen Prada, nieder mit der Intifada!“ bringt diesen, nicht nur „politischen“ sondern auch „kulturellen“ bruch von teilen der linken (und wahrscheinlich nicht nur „antideutschen“), sehr plastisch zum ausdruck. ein „antifaschist“ ist also jemand, der an der seite des „westens“ (und Israels) gegen den „reaktionären islam“ (der damit zum „islamfaschismus“ umgedeutet wird) steht. dem traditionellen „antiimperialismus“ und der „hauptfeind steht im eigenen land“-orientierung der linken wird damit eine absage erteilt und verwandelt sich in lupenreinen pro-imperialismus. obendrein hat man zugleich die schnittstelle zu rechten bewegungen: die islamophobie. es ist daher gar nicht so verwunderlich, dass länder wie Irak und Syrien keine grössere friedensbewegung ausgelöst haben. stattdesssen macht man sich gedanken darüber, ob man nicht doch die bundeswehr unterstützen soll, wenn z B „syrisches“ giftgas „entsorgt“ werden soll (wobei die herkunft „made in syria“ wohl zweifelhaft ist). man kann es an den „grünen“ studieren: die grünen haben sich über Jugoslawien von einer pazifistischen partei zu einer bellizistischen entwickelt. und auch da spielte der „deutsche kollektivschuldkomplex“ eine rolle. Joschka Fischer begründete seine pro-Kriegshaltung mit der aussage „Nie wieder Auschwitz“. dies war die eigentliche geburtsstunde der „antideutschen“. und solange es keine reale „klassenbewegung“ gibt, die glaubhaft ihren standpunkt vertritt, der gesellschaft eine andere begründung geben zu können, jenseits der kapitalistischen profitlogik, solange werden solche proimperialistischen positionen eine linke tarnbegründung bekommen (können).

die Grünen: vom kleinbürgerlichen Pazifismus zur imperialistischen Kriegstreiberpartei

die Grünen: vom kleinbürgerlichen Pazifismus zur imperialistischen Kriegstreiberpartei

dass ist auch der grund, warum es zum gegenwärtigen zeitpunkt wenig sinn hätte, von linker seite in die montagsmahnwachen intervenieren zu wollen. es wäre zwar sicher möglich (dies im unterschied zur „Maidan“-bewegung), aber man könnte nicht wirklich glaubhafte konzepte anbieten. die politschen differenzen von antideutschen, antiimps, maoisten, trotzkisten, anarchisten, linkskommunisten, linkssozialisten und was es sonst noch so alles gibt, sind wenig „massentauglich“. die leute, die auf die montagsmahnwachen gehen, wollen zum einen ihre meinungen zum ausdruck bringen (was [praktisch] tun), zum anderen gehen viele sicher davon aus, dass die politische handlungsunfähigkeit gerade durch diese meinungsunterschiede verursacht ist. und genau davon haben sie ja die „schnauze voll“. und deswegen meinen sie, wer für „frieden“ ist, muss nicht „links“ oder „rechts“ sein, sondern es reiche, ein „mensch“ zu sein. dies ist quasi das „populistische“ element in der „querfront“-logik; und dem haben die linken mit ihrem „klassenstandpunkt“ nichts überzeugendes entgegenzusetzen. (historisch hat es durchaus versuche gegeben, linke politik mit dem „völkisch-nationalen“ auszusöhnen. am bekanntesten dürften die „Schlageter-Linie“ der KPD und diverse „nationalbolschewistische“ und „nationalrevolutionäre“ ansätze sein. auch bei manchen überbleibseln des alten stalinismus liebäugelt man mit querfrontkonzepten (so konnte man vor kurzem einen artikel von Eva Herman in der roten fahne lesen). für die aktuelle debatte spielen diese historischen bezüge aber eine untergeordnete rolle. vergleich auch den sehr interessanten SAV -artikel zur „freiwirtschaftslehre“ Gesells)

Kontexterweiterung: Politische Theorie und soziale Bewegungen

wie aus diesem „linken dilemma“ herauskommen? wenn es stimmt, dass sich politisches denken über erfahrungen konstituiert, dann haben linke schlechte karten. der begriff des „klassenkampfes“ hat für die bundesrepublikanische wirklichkeit nur noch eine historische bedeutung. die postmoderne gesellschaft hat keinen zentralen drehpunkt mehr (z B den konflikt von arbeit und kapital), sondern viele interessengruppen versuchen ihre anliegen zu vertreten, ohne einen „gesamtgesellschaftlichen“ bezug herzustellen (herstellen zu können). was ist „antikapitalistsch“ daran, wenn das Tempelhofer feld leer bleibt oder der bahnhof in Stuttgart nicht gebaut wird? sicher werden ökologische interessen dabei berücksichtigt und sicher fühlen sich auch anwohner, die in direkter nähe zu solchen projekten leben, von solchen bewegungen angesprochen, weil ihre unmittelbaren interessen berührt sind. aber „ökologische interessen“ existieren nicht nur in Tempelhof oder Stuttgart, sondern überall auf der welt. wenn solche „einpunktbegungen“ nicht den zusammenhang zu einer „gesamtgesellschaftlichen“ planung aller interessen berücksichtigen, können sie den status lokalbornierter bürgerinitiativen mit beschränkter klientelpolitik nicht überwinden. das ist so, als wenn man dagegen wäre, dass in der nachbarschaft ein atomkraftwerk gebaut wird (was durchaus verständlich wäre), aber die kinderarbeit in Indien und die hyperausbeutung in China wären einem gleichgültig (zumal man ja auch materiell davon profitiert).

und hier liegt der ansatz, in dem „linke“ politik(ansätze) ihre vorzüge beweisen können. das axiom, dass kapitalistische gesellschaften hauptsächlich durch den gegensatz der kapitaleigner und der klasse der lohnabhängigen geprägt ist, bleibt ja theoretisch richtig, es findet nur keine „erdung“ durch gesellschaftliche erfahrungen (und kämpfe). es stellt sich also allein her durch ein gewisses (theoretisches) wissen, welches seine „überlegenheit“ beweisen muss durch stringentere analysen. diese analysen haben aber nur für diejenigen eine bedeutung, die den kontext dieser politischen (marxistischen) analysen kennen; für alle anderen sind es böhmische dörfer oder wie es der integrale vordenker Ken Wilber mal (sinngemäss aus dem gedächtnis „zitiert“) plastisch augedrückt hat: für einen wolf bleibt ein mensch [auch] mit zeitung unterm arm … futter!

wie aber findet diese „kontexterweiterung“ statt? 

ehrlich gesagt, ich habe darauf auch keine antwort! ich weiss nur eins: eine rein „rationale aufklärung“ wird das nicht leisten können. nur eine „theorie“, die herz UND verstand integriert (oder wie es Ernst Bloch ausdrückt: „Wärmestrom und „Kältestrom“) wird der „linken“ eine perspektive weisen können; aber dazu müssten sie den mut haben, über ihre (dogmatischen) schatten zu springen; und man darf keine berührungsängste haben vor menschen mit „anderer“ meinung (damit sind keine faschisten und überzeugte rassisten gemeint). denn nicht nur ist die „freiheit“ immer die der „andersdenkenden“ (Rosa Luxemburg*), sondern man braucht auch gleichzeitig die (innere) balance von eigener selbstgewissheit und jederzeitiger bereitschaft zur selbstkritik, und darum das reinigende feuer des politisches kampfes – und an dieser fähigkeit zur „linken selbstheilung“ habe ich arge zweifel!

wer in die welt hineingeboren sein will, muss seine innenansichten immer wieder aufs neue zerstören

wer in die welt hineingeboren sein will, muss seine (innen)ansichten immer wieder aufs neue zerstören. Bild: Salvador Dali

 

“beschränkte kontexte sind durch nichts aufzulösen, was auf DERSELBEN EBENE unternommen werden kann; vielmehr muss diese ebene transzendiert werden, damit ihr tieferer und weiterer kontext sich zeigen kann. tiefere und weitere kontexte üben einen zug aus, sie sind das TELOS des gegenwärtigen beschränkten kontextes.
das ist die wahrheit, die wir bei allen omega-punkt-denkern (…) finden. (…)
sie haben stets den weg im sinn, der über unsere gegenwärtig beschränkte wahrnehmung hinausführt, und solange ihre kontexte stimmig sind, haben sie recht: es wird keinen frieden geben, solange wir keinen weiteren horizont haben, solange wir uns nicht für grössere tiefe bereit machen.
und ein äusserster omega-punkt?
der würde ein endgültiges ganzes voraussetzen, und solch ein holon gibt es nirgendwo im reich des manifesten seins. (…)
vielleicht bewegt TELOS, vielleicht EROS den gesamten Kosmos, und wer weiss, vielleicht ist gott sogar ein alles umgreifender chaotischer attraktor, der, wie Whitehead sagte, als sanfte überredung zur liebe in allem wirkt.” — Ken Wilber, Eros Kosmos Logos

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ — Albert Einstein

*„Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der ‚Gerechtigkeit‘, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ‚Freiheit‘ zum Privilegium wird.“ — Rosa Luxemburg, Zur russsichen Revolution

 

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7 Kommentare zu “Ein paar Gedanken zur Frage „Was ist heute links?“

  1. „wenn es stimmt, dass sich politisches denken über erfahrungen konstituiert, dann haben linke schlechte karten.“
    Das stimmt. Tausende von politisch erwachenden Menschen haben jetzt Erfahrungen gemacht mit einer „Linken“, die der Hetzerin Jutta Ditfurth nach dem Mund reden und eine entstehende Antikriegsbewegung als „antisemitisch“ verleumden. Diese „Linke“ hat komplett versagt und ihre eigene Isolation völlig verdient. Aber ein Trost: sie merkt es noch nicht einmal, denn im Sumpf der „Szene“ lebt es sich behaglich.
    “ eine wirklich fundierte kritik an den tatsächlichen äussserungen von Ditfurth“
    Die tatsächlichen Äusserungen von Ditfurth sind ausnahmslos Diffamierungen. Was gibt es daran schon zu kritisieren? Substanzielles hat sie nicht zu sagen und hatte sie auch nie zu sagen, diese Charaktermaske. Die Frau gehört geächtet und früher oder später wird das auch so kommen.
    Übrigens solltest du deine Ken-Wilber-Begeisterung Frau von Ditfurth und ihre blökenden Schafe nicht wissen lassen, denn sonst bist du schnell auch ein „Neurechter“. Ich weiß, wovon ich rede.
    http://www.diether-dehm.de/index.php/positionen/102-aktions-unterstuetzung/893-reinlichkeitsreflexe

    • danke für den Diether Dehm link. der artikel ist mir nicht unsympathisch.

      „Die tatsächlichen Äusserungen von Ditfurth sind ausnahmslos Diffamierungen.“
      ich glaube, diese aussage ist genauso dem vorwurf der pauschalisierung auszusetzten, wie es andere Ditfurth vorwerfen. diese zahn um zahn mentalität in der kommunikation ist es ja gerade, die annäherung und verständigung verhindert. wer überzeugen will (und lernen) muss im gegenteil bemüht sein, das gemeinsame und anknüpfungswürdige zu erkennen. ansonsten bleibt alles im teufelskreis von vorwurf und gegenvorwurf auf der stelle stehen (was bestenfalls der Ego-bestätigung dient) und die chance zur nutzung von konflikten zur WEITERENTWICKLUNG bleibt ungenutzt. das ist im politischen nicht anders als im „privaten“

  2. Nochmals konkret: Was die Ditfurth in Kulturzeit gesagt hat, waren AUSNAHMSLOS Diffamierungen. Man kann Elsässer vorhalten, dass er eine Art Volksfrontpolitik verfolgt, die zu politisch zu kritisieren und zu bekämpfen ist. Aber ihn Antisemiten zu nennen, weil er das Finanzkapital anprangert, das ist nichts anderes als platteste Diffamierung. Einem Andreas Popp kann man vorwerfen, dass sein „Plan B“ ein Popanz ist. Aber ein Faschist ist er nicht.
    Was einem Ken Jebsen vorzuhalten ist, ist mir ohnehin schleierhaft, Möglicherweise ist es eine Art Eifersucht gewisser „linker“ Sektenhäuptlinge, die ihn um genau das beneiden, was ihnen selbst VÖLLIG FEHLT. Ken Jebsen spricht nämlich den Menschen „aus dem Herzen“ (Wärmestrom!) und liefert zusätzlich noch jede Menge – Kältestrom!- faktischer Information (ich habe ihn bislang bei KEINER Falsch-Info ertappt, und gerade mit dem Thema 911 habe ich mich die Jahre 2001-2007 sehr sehr intensiv beschäftigt; was er faktisch sagt, sind wirklich Fakten, und keine „Theorien“).
    Aber ich gehe noch weiter. Mit dieser Frau von Ditfurth habe ich schließlich meine ganz persönlichen Erfahrungen, und die sind etwa 20 Jahre alt. Und schon damals erlebte ich, wie diese Frau mit Diffamierungen arbeitete, um ihr lächerliches Buch (damals „Entspannt in die Barbarei“) zu promoten. Eine komplette Wohngruppe aus Alleinerziehenden wurde damals von der SA dieser Hetzerin als „kinderschänderische Sekte“ diffamiert, weil einige wenige Mitglieder mal an Seminaren eines gewissen Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung (ZEGG) teilgenommen hatten (die meisten Mitglieder der Wohngruppe kannten damals das ZEGG noch nicht einmal vom Namen her). ((Nur nebenbei: selbst die Unterstellung, das ZEGG habe Kinderschändung praktiziert oder propagiert, war auch eine völlig haltlose Diffamierung, auch die, dass es sich um eine „reaktionäre“ „Bewegung“ handle; dem ZEGG ist höchstens sein naiver Pazifismus vorzuhalten ))
    Diese Frau ist in ihren Lügen und Unterstellungen geradezu inflationär. Aber es passt zu der Bedeutungslosigkeit der „linken Szene“ insgesamt, dass ein Gutteil dieser Dumpfbacken dieser Person nachblökt.
    ICH WILL KEINE ANNÄHERUNG UND VERSTÄNDIGUNG MIT JUTTA VON DITFURTH und ihrer „Anti“Fa-SA, und zwar deswegen, weil ich höchst praktische Erfahrungen mit diesem Gesindel gemacht habe. Das reicht für ein Leben, und wenn es sein muss für zehn andere. Genau so wenig wie ich „Annäherung und Verständnis“ mit dem Imperialismus und dem Kapitalismus entwickeln will. Annähern und verständigen möchte ich mich dagegen sehr wohl mit allen Menschen, die die Nase voll haben von imperialistischer Medienhetze und Kriegspropaganda, wie unausgegoren und unausgereift dieser Unmut auch sein mag.
    Aber mit einer Jutta von Ditfurth, die nach meiner Einschätzung und meiner Meinung eine imperialistische Einflußagentin (ob bewusst oder unbewusst ist mir gerade egal) darstellt, wird es von meiner Seite niemals eine Annäherung und Verständigung geben. Die will ich von nichts überzeugen, denn ich weiß, wie skrupellos sie ist. KEIN VERGEBEN UND VERGESSEN!
    Deine salbungsvollen Worte, mein Lieber, schreibe doch lieber dieser Lügenmeisterin ins Facebook, du bist schließlich mit ihr befreundet (oder hast sie gelikt).
    So ein Zufall: noch nie war das Mißtrauen gegen die imperialistische Medienpropaganda in der breiten Bevölkerung (die zu 70-80% Proletariat ist) so stark und so massiv, da zaubert die Medienmaschine eine Jutta von Ditfurth aus dem Hut, zu den besten Sendezeiten, und – ach ja – in dem ganzen „Interview“ bei SAT3 KEIN EINZIGES WORT zur Ukraine, ja nicht einmal das Wort selbst fiel.
    Klar müssen die imperialistischen Apparate etwas gegen die wachsende Antikriegs-Stimmung tun. Aber würde es etwa Sinn machen, NPD-Leute als Rammbock gegen diese Bewegung einzusetzen? Wohl kaum, aus einer Menge an Gründen. Aber eine „anti“deutsche. „anti“faschistische Schlägertruppe mit USA-Fahnen ist da schon eher geeignet, die werden ja als „Linksradikale“ „wahrgenommen“. (Wahrnehmungsmanagement ist übrigens ein Schlüsselwort der imperialistischen Propaganda).
    „Linke Szene“, du hast dir deine Jevno Asefs mit Dummheit und Beschränktheit wahrlich selbst verdient.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Asef

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