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Fluss mit Wiederkehr

„Wir steigen in denselben Fluß und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht.“ — Heraklit

das bewusste Erinnern
es fällt mir immer schwerer
von Zeit zu Zeit
kommt ein Augenblick
der mich zurückführt
zu dem, was ich mir dir verband
und dann kommt es wieder
leuchtet kurz auf
das Gefühl, in das ich Hoffnung fand
auch wenn der Schmerz
und nicht das Glück
der Gradmesser der Wahrhaftigkeit
sein sollt`

und dein Antlitz
das für mich der Schönheit
reinster Spiegel ist
will sich in mir zersehnen
nach jedem Detail von dir
wo du doch nur
als vorbeifliessendes Leben
in mir vercropped-hand_tinte.jpgbleiben kannst
will mein falsches Streben
in den Fluss immer und immer wieder eintauchen
an der Stelle, die schon Geschichte ward`
als mein Herz entbrannte
für dein Wesen zart

so muss ich weiter reisen
fort von dir
die du bist an einem Ort
den nichts von mir erreichen kann
doch wenn ich spür`
dass ich mich erhebe
zu mir zu kommen – zu mir selbst
in selbstverzeihender Ehrlichkeit
versöhnt das Leiden mit dem Leben
denn die Schuld ist längst vergeben
in ergriffener Selbstverantwortlichkeit

dann kann dein Bild in meiner Seel` erscheinen
so wie du gedacht
stark, gütig und voller Anmut
und mein Lächeln umrahmt
das geheim gesprochene Wort:
meine Liebe zu dir
liess mich mich selber finden
und nur die Freiheit kann im Tiefsten binden
das nicht für dieses Leben geschaffen sei

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