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Lesehinweis: Geschlechterverhältnis und revolutionäre Organisierung

Wir haben uns vorgenommen, uns im Nachgang zu dem „Selber machen“-Kongress, der vom 28. – 30.04.2017 in Berlin stattfand, noch einmal zu einigen Aspekten revolutio­närer Organisierung und Strategie(n) zu äußern. Insgesamt haben wir uns fünf Themen vorgenommen:

I. Zur Bedeutung von Theorie und zum Umgang mit unterschiedlichen Theorietraditionen

II. Strukturelemente der gesellschaftlichen Totalität bzw. des gesellschaftlichen Ganzen (post)moderner Gesellschaftsformationen

III. Keine Hegemonie ohne Organisation: Gramsci und Lenin – ein Vergleich

IV. Program First! – Keine Organisierung ohne Programm

V. Gesellschaftliche ‚Fragen’ (Plural!) im neoliberalen ‚Weltsystem’ und Strategien (Plu­ral!), um sie revolutionär zu beantworten.

Wir haben jetzt allerdings zu einem Teilaspekt von II. schon so viel geschrieben und werden für die anderen vier Abschnitte jeweils noch einige Zeit benötigen, sodass wir als Appetithappen schon mal unsere – kontroversen – Überlegungen vom Verhältnis von Kapitalismus und Patriarchat vorstellen wollen.

1. Totalität oder Ganzes – hegelianische (holistische) oder althusseristische (strukturalistische) Marxismus-Lesart?

2. Thesen zum Verhältnis von Klasse und Geschlecht bzw. zur „Verflechtung der Kämpfe“ – ein gescheiterter Einigungsversuch aus dem NaO-Prozess

a) Der Textvorschlag

b) Die Bedenken von systemcrash

c) Die Gegeneinwände von TaP

3. Die Passage zur „Bedeutung unterschiedlicher Unterdrückungsformen“ in den 11 Thesen des Kollektivs Bremen vom Sommer 2016

4. Ein Dialog zwischen systemcrash und TaP über die Formulierungen des Kollektivs Bremen

a) ‚Die gesellschaftliche Totalität geht nicht im Kapitalverhältnis auf’ – aber was heißt das konkret?

b) Antirassismus und Feminismus müssen von Anfang an Bestandteil unserer Kämpfe sein

c) Patriarchat und Rassismus existierten lange bevor sich der Kapitalismus entwickelte

d) Ist allein der Kapitalismus das Übergreifende (Überformende) und sind Rassismus und Patriarchat bloß das passiv Überformte?

e) Leerlauf und Verknüpfung der verschiedenen Kämpfe

f) Die ökonomische Seite von Patriarchat und Rassismus sowie Kontinuität und Brüche in revolutionären Prozessen

g) Ein Vorschlag zur Umformulierung der Passage im Bremer Text zur „Bedeutung unterschiedlicher Unterdrückungsformen“

5. Die politik-praktischen Auswirkungen der vorstehend angesprochenen Differenzen

6. Reichen die heutigen inhaltlichen Gemeinsamkeiten in der revolutionären Linken – hier: insbesondere bzgl. des Verhältnisses der verschiedenen gesellschaftliche Strukturelemente zueinander – für eine gemeinsame Organisationsgründung aus?

https://linksunten.indymedia.org/de/node/212106

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