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Texte zur „asiatischen Produktionsweise“ (APW)

systemcrash, Grundzüge einer synthetischen Theorie des Stalinismus 

Fritz Kramer, Das Chinesische Beispiel [TREND]

Grundsätzliches zur asiatischen Produktionsweise

I. B. Bronsteyn, Asiatische Produktionsweise – Thesen

systemcrash, China und die „russische Frage“

Geschichte-Forum, Karl Marx und die „Asiatische Produktionsweise“

InkriTpedia, asiatische Produktionsweise

* * *

TaP, eine kurze erwähnung findet die APW auch im Text:

„das System, indem wir leben“ [TREND]

Oder: Warum die kapitalistische Produktionsweise nicht das Ganze ist

 

 

 

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2 Kommentare zu “Texte zur „asiatischen Produktionsweise“ (APW)

  1. der vollständigkeit halber sei auch noch dieser Dutschke-artikel (ein auszug aus seinem „Lenin“-Buch) erwähnt:

    „Marx sprach von halb-asiatischer Knechtschaft, sprach vor der »Bauernbefreiung«, davon, daß »ein großer Teil des Grundeigen­tums in dem Staat verpfändet sei«.(26) Wodurch erklärbar wird, daß Marx wenig später davon sprechen kann, daß der russische Adel, die große Mehrheit dieser Klasse, durch die »Bauernbefreiung« rui­niert werde, »um in jener Klasse des bürokratischen Adels (Hervor­hebungen von mir, R.D.) aufzugehen, dessen Rang und Stellung gänzlich von der Regierung abhängt«.(27) Obgleich die Differenz der Einschätzung zwischen Lenin und Marx betont werden muß, ist ihnen gemeinsam, daß die herrschende, Mehrwert erpressende Klasse in der halb-asiatischen Staats-Maschine des Despotismus zu Hause ist, nicht die russische »Bourgeoisie«, die vom Zarismus auf die russische Gesellschaft aufgesetzt wurde und nicht etwa durch Emanzipation vom Zarismus zur bürgerlichen Bourgeoisie gewor­den ist. Es wird besonders verständlich der im westeuropäischen Sinne unterentwickelte Charakter von Kapitalismus in halb-asiati­schen Knechtschaftsverhältnissen des Unter- und Übergangs der za­ristischen Herrschaft: »Der beginnende ökonomische Aufschwung« in den Großstädten »wird sehr weitgehend gelähmt durch die völlig zerrüttete ökonomische Lage der Bauernschaft, durch die räuberi­sche Budgetpolitik der Selbstherrschaft und die völlige Zersetzung des bürokratischen Apparates, während andererseits die zuneh­mende Teuerung die Not der Arbeiterklasse und der breiten Bevöl­kerung verschärft.«(28) Auch hier noch, bei aller »Zersetzung des bürokratischen Apparates« der herrschenden Klasse, sind die ge­sellschaftlichen Institutionen dieser Knechtschaftsverhältnisse noch »stabil« genug, um die Entwicklung der Produktivkräfte etc. zu hem­men, die tendenziell absolute Stagnation zwischen 1861 und 1905 in eine >relative< zwischen 1906 und der Oktoberrevolution zu »führen«: »Die Agrarpolitik des Zarismus, die von den Regierungs­parteien der Gutsbesitzer und der Großbourgeoisie wie auch vom konterrevolutionären Liberalismus mit ihren eigenen konterrevolu­tionären Interessen verknüpft worden ist, hat nicht nur dazu ge­führt, auf dem Lande einigermaßen stabile bürgerliche Verhältnisse zu schaffen, sondern hat der bäuerlichen Bevölkerung nicht einmal Erlösung von den Hungersnöten gebracht, die ein Zeichen für die außerordentliche Verschlechterung der Lage der Bevölkerung und einen ungeheueren Verlust an Produktivität«(29) sind. Da ist aber auch nichts von »Dominanz des Kapitalverhältnisses«, nichts von Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkräfte."

    [(29) – LW, Bd. 17, S.445; Die Dominanz vorkapitalistischer Zersetzung und Knechtschaft wird festge­stellt.]

    http://www.trend.infopartisan.net/100JAHRE/100jahre-02.html

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