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Über die Erhabenheit

Du wandelst um deine eig’ne Mitte
und ich wär so gern
dein Trabant

und doch 
so wills mir scheinen
die Kreise
können sich nie schneiden

der Mond mag sich sehnen
nach der Sonne
oder der Erd‘

aber er gelangt doch
nie zum erhofften Kusse
(es wäre gleichbedeutend mit seinem Untergang)
und nur die Einsamkeit
in ihrer Fülle
und Erhabenheit
begeleitet ihn
auf seinen stillen Bahnen

er bleibt
allein
und bei sich
selbst

Bildergebnis für erhabenheit i ging

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2 Kommentare zu “Über die Erhabenheit

  1. „Der erhabene Gegenstand ist von doppelter Art. Wir beziehen ihn entweder auf unsere Fassungskraft und erliegen bei dem Versuch, uns ein Bild oder einen Begriff von ihm zu bilden; oder wir beziehen ihn auf unsere Lebenskraft und betrachten ihn als eine Macht, gegen welche die unsrige in Nichts verschwindet. Aber ob wir gleich in dem einen wie in dem anderen Fall durch seine Veranlassung das peinliche Gefühl unserer Grenzen erhalten, so fliehen wir ihn doch nicht, sondern werden vielmehr mit unwiderstehlicher Gewalt von ihm angezogen. Würde dieses wohl möglich sein, wenn die Grenzen unsrer Phantasie zugleich die Grenzen unsrer Fassungskraft wären?“ — Friedrich Schiller, zit. nach wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Erhabene

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