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Das Endspiel ist nicht das Ende

Bildergebnis für avengers endgame

Avengers: Endgame (USA 2019)

endlich ist er da: der lange erwartete vierte teil der Avengers. es ist schwer zu sagen, was bei diesem film am beeindruckendsten ist. die bildgewalt ist teilweise so überwältigend, dass man den szenen kaum mehr folgen kann. aber mich haben am meisten die szenen berührt, in denen die charaktere schärfer herausgearbeitet wurden und die emotionalen aspekte hervorgehoben wurden.

dieser film enthält so viele aspekte und ist insgesamt so vielschichtig, dass wohl jeder ihn auf ‚individulle‘ art rezipieren wird. aber sicherlich kann man sagen, dass er handwerklich über jede kritik erhaben ist. allerdings empfinde einige abschnittte übermüdend in die länge gezogen und es kommt schnell das gefühl auf, dass die drei stunden nicht unbedingt erforderlich gewesen wären, um die ganze story zu erzählen. am verwirrendsten fand ich die szenen, wo die ‚zeitreisen‘ vorbereitet‘ wurden. aber da zeitreisen ohnehin zu paradoxien führen, ist das vlt als ironisierung dieses besonderen science-fiction-genres gedacht. nicht zufällig werden ja auch einige filmische und literarische vorlagen von ‚zeitreisen‘ zitiert.

für Marvel-fans ist dieser film auf jeden fall ein must see. für ein breiteres publikum sind vlt nicht alle anspielungen und witze nachvollziehbar. aber wer allgemein auf Action steht, kommt sicherlich auf seine kosten.

ich möchte hier nicht gross spoilern, aber zwei charaktere muss ich hervorheben: Tony Stark (iron man) kommt ganz gross raus und den tod von Natasha (black widow) kann ich den filmemachern nicht verzeihen.

ansonsten: popcorn-kino[1] auf höchstem niveau!

 

[1] „Vom Titel bis in die letzten Sekunden des Abspanns versteht sich dieses Abenteuer als Abschluss einer Ära. Dazu gönnen sich die Macher diesmal ganze drei Stunden Spielzeit. Das ist allerdings auch mal zu viel des Guten – vor allem die erste Hälfte weist Längen auf. Man mag das mit einer gewissen Bedächtigkeit rechtfertigen, die man sich bei einem Finale wie diesem erlaubt. Doch wird hier aus Popcorn schnell mal Kaugummi: Abgesehen von ein paar skurrilen Gags passiert in den ersten neunzig Minuten schlicht zu wenig Überraschendes. Dabei gäbe es nach der Katastrophe viel zu erzählen, zum Beispiel, wie sich die halbierte Menschheit arrangiert und neu aufgestellt hat. Aber derlei gesellschaftspolitische Aspekte interessiert die in unserer Realität verankerte Reihe ja grundsätzlich nicht, wodurch sie bei aller Komplexität immer abstrakt klein und überschaubar bleibt: im Guten wie im Schlechten reduziert auf einen heldenüberfrachteten Scheuklappen-Mikrokosmos.“ (trailer-ruhr)

Ein Kommentar zu “Das Endspiel ist nicht das Ende

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