FREUND *** SCHAFT

FÜR ELA

Liebe***

Liebe ist Hoffnung,

Liebe schenkt Kraft.

Trinke den Zauber-Zauberlieb[es]saft.

Liebe kann weh tun.

Liebe zerstört.

Liebe zerblättert – Liebe zermürbt.

Freundschaft hingegen

ist Demokrat,

frag mal den andern-frag ihn um Rat.

Freundschaft hält ewig, Freundschaft tut gut…

Freundschaft ist mehr noch-ist ein Verband,

ewiglich haltbar…Spuren im Sand!

Tausche die Liebe, geh barfuß am Strand.

Nehme die Freundschaft, ich reich dir die Hand.

56 Kommentare zu “FREUND *** SCHAFT

  1. Meine Güte, was ist das schon lange her. Grüße dich aus der FB-freien Zone und teile dir mit, dass das reale Leben mehr zu bieten hat als das virtuelle es je tun kann. Ich habe mit dem „Früher“ abgeschlossen und bin froh darüber. Schreibe jedoch wieder an einem Blog- so eine Art „Tagebuch“ oder Verarbeitung von Gewesenem. So, jetzt aber genug. Hoffe, dir geht es gut und du gehst deinen Weg…
    Viele Grüße, Manuela

  2. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du sie noch finden wirst… 🙂 Danke, ja, damals hatte ich noch sehr inspirierende Kontakte. Derzeit fehlen mir solche. Ansonsten freut es mich SEHR zu hören, dass du zufrieden bist- dann geht es dir gut und das ist schön.

  3. Hm..ja, alles hat seine Zeit: die Liebe, die Freundschaft und das Nichts. Ballast scheint mir oft auch hausgemacht zu sein. Eine Frage der Einstellung sozusagen. Jemand hat bei mir kommentiert, dass Internet eine „Volkskrankheit“ ist. Ich bin völlig deren Meinung mittlerweile. Natürlich kommt es immer auf das goldene Mass an- aber mal ehrlich: die meisten, die ich kennengelernt habe, suchen etwas, was sie im Internet wahrscheinlich NIEMALS finden werden und zu allem Überfluss verlieren sie die wenigen sozialen Kontakte, die sie u.U. im Reallife haben. Naja, jeder muss irgendwie zurecht kommen. Dann mal viel Erfolg beim „Ballasttrennen“ – dann klappt es ja vielleicht auch mit der Modelnachbarin…;) 🙂

  4. Puh…da hat ja die Frauenwelt Glück gehabt… 😉 Ich twittere so still vor mich hin und gewinne die Liebe zu den Worten wieder.

  5. Guten Morgen Achim!
    Bist du eigentlich noch enttäuscht von mir und siehst du es mit Abstand betrachtet anders und realistischer? Viele Grüße und einen schönen Sonntag dir!
    (Und viel Spaß beim Internetflirten… 😉 )

  6. enttäuscht würde ich nicht sagen. es hat ja auch viel gebracht (jedenfalls für mich). ich bin seitdem aber sehr vorsichtig geworden in emotionalen dingen und „internetflirts“ halten sich bei mir in überschaubaren grenzen. um ehrlich zu sein, ich weiss gar nicht, was ich im moment mir von einer „beziehung“ erwarte. ich versuche, das alles auf mich „zukommen“ zu lassen. ich kann aber nicht leugnen, dass ich im hinterkopf immer auch über dieses thema „nachdenke“ (eher kreisdenke), ohne das was dabei rauskommen würde ;-/

    habe gestern dazu ein gedicht geschrieben:

    ewige suche
    nach dem grossen glück
    ewiges ausschauhalten
    mit stechendem blick
    nach der einen
    die alle wünsche erfüllen soll
    ewiges hungern
    nach der grossen befriedigung
    die nicht länger anhält
    als die zigarette danach
    ewiges dürsten
    nach anerkennung
    der selbst erkannten
    unvollkommenheit
    und der daraus gefolgerten
    minderwertigkeit
    weil statt realistischer selbsteinschätzung
    ein hollywood film im hirn läuft
    der niemals wahr werden kann
    wer aus der liebe
    einen mythos macht
    wird im leben immer ent-täuscht sein
    hören wir also auf mit der selbst-täuschung
    und beginnen mit der liebe in uns selbst
    denn anders kann sie auch nicht von aussen
    unser herz berühren
    und unsere seele beflügeln

  7. Oh Achim- das ist ein wirklich schönes und wahres Gedicht!
    Genau DAS ist das Problem, denke ich: das Gefühl der Minderwertigkeit, der Traum vom GRoSSEN Glück (welches vollkommen unrealistisch ist, das man einfach nicht ständig glücklich sein kann und Hollywood und Werbung etc. jedoch genau das einem suggerieren will!) Gestern ging mir noch durch den Kopf, wie schwer es ist eine Beziehung langfristig zu führen, so dass beide Partner zufrieden und erfüllt sind und bleiben. Und ich dachte daran, beim Anblick von 0-8-15 Menschen (soll heißen: Otto-Normalverbraucher-Typen/Typinnen) 😉 , dass der Großteil der Menschen einfach völlig durchschnittlich ist- voller Makel, wenn man es so sehen möchte. Aber klar, alle hängen am Bildschirm und begehren die wirklich „schönen“ (eigentlich ja „schöngemachten“ ) Menschen und sehnen sich nach diesem Ideal und nach einer „Liebesgeschichte“ im klassischen Sinne. Ich kann derart schon auch wirklich nachvollziehen und bin selbst irgendwie auch ein „Opfer“ dieser Gehirnwäsche. Doch wahrscheinlich ist es tatsächlich so, dass das GLÜCK nur in einem selbst zu finden ist..dass man es dann erlebt, wenn man mit sich zufrieden ist- also mit dem, was man TUT oder denkt und aufschreibt. Alles andere ist nur kurzzeitiges, sterbliches- also begrenztes- Glück, dem großes Unglück folgen kann bzw. Herzschmerz oder völlige Gleichgültigkeit. Wissenschaftlich „bewiesen“ ist, dass das wundervolle Gefühl des „Verliebtseins“ durch Hormone gesteuert wird- klar. Aber es wird wohl auch belegt, dass diese Hormone nach 3-4 Jahren abgebaut werden- ADE Glücksgefühl/Hochgefühl. Naja, immerhin 3-4 Jahre.. 😉 Mir sagte eine Internetbekannte, dass der Mensch immer nach Glück strebt- warum eigentlich?!

    Danke nochmals, dass du ich dein Gedicht lesen dürfte! 🙂 Hat mich sehr gefreut- es ist nicht schwülstig, sondern vollkommen klar und realistisch..verletzlich und sehnsuchtsvoll. Mach‘ weiter so- die Frauen werden es lieben.
    Ah, noch etwas zu Internetbekanntschaften: Ich bin der Meinung, dass man sich die Menschen hier zurecht malt. Sie bekommen die Farben, die man für sie wählt. Es hat sich immer wieder bestätigt, dass das, was wir zu „sehen“ bekommen, immer nur ein Teil ist. Das Entscheidende liegt jedoch in 100%-Mensch. Was nützt einem ein wunderbar vorgestellter Avatar, wenn die Seele dahinter nicht das ist, was man sich erhofft hat….Ein Mühlrad- und wir geraten immer wieder hinein. Dabei sind wir nicht dumm- ganz im Gegenteil- nur verblendet.

  8. hier noch ein weiterer text von mir, der thematisch zu passen scheint (und ist auch recht aktuell):

    „die perfektion des unvollkommenen

    es ist in „esoterischen“ kreisen eine weit verbreitete ansicht, dass uns JEDE erfahrung (also auch „negative“) weiter bringt, das ist natürlich auch völlig richtig, und ist genauso banal wie das sprichwort „aus fehlern wird man klug“. trotzdem sollte man sich mal ein paar tiefere gedanken machen, wie das mit dem „positiven“ und „negativen“ genauer zusammenhängt. im realen leben müssen wir UNTERSCHEIDUNGEN treffen. ist etwas essbar oder giftig, macht es mir spass oder ist es langweilig, tut es mir gut oder leide ich dadurch? solche unterscheidungen ergeben sich durch die lebensbedingungen der menschen selbst, da der mensch das einzige tier ist, was nicht der natur angepasst ist, sondern die natur sich (der menschlichen natur) anpassen muss. dies wird dann gemeinhin als „kultur“ bezeichnet. diese kultur ist es dann auch, die im wesentlichen unsere ansichten (unser bewusstsein) beinflusst. 99% werden wohl — cum grano salis gesprochen — die kulturell bedingten grenzen des bewusstseins nicht überschreiten, bleiben also in gewisser weise konformisten; auch wenn sie eine rebellische jugendphase hatten. die beispiele einiger politikerkarrieren, die sich mal für mini-che-guevaras hielten, und später ministerposten übernahmen und danach „beratertätigkeiten“ in der wirtschaft ausüben, dürften eigentlich alle kennen. es würde zu kurz greifen, solche leute einfach als „opportunisten“ zu bezeichen (das sind sie sicher auch), aber sie verlieren irgendwann mal einfach den glauben, dass es etwas „ANDERES“ geben kann und machen dann aus der (moralischen) not eine tugend, sprich karriere. so funktioniert der teufelskreis perfekt, aus der schwäche der „utopie“ erwächst die zementierung des gegenwärtigen und alle können sich wieder ihren alltagsgeschäftigungen widmen, ohne sich belastender gedankenschwere auszusetzen/aussetzen zu müssen. und obendrein, die „angepassten“ sind meist erfolgreicher und zufriedener als die ewigen rebellen. ich kann mich da an die werbung einer hausbauversicherung erinnern, wo ein kleines mädchen ihrem punkigen vater sagt: „wenn ich gross bin, will ich auch mal spiesser werden“. tja, früh übt sich, was später mal ein häkchen werden will (oder soll ?!). aber zurück zum thema negativ und positiv.
    es stimmt, in letzter instanz ist alles EINS. aber der mensch lebt nicht in der ewigkeit, nicht im nirvana, nicht im paradies und nicht in der „kosmischen gerechtigkeit“. er lebt im hier und jetzt und muss sich dementsprechend verhalten und einrichten; er muss schlichtweg „ÜBERLEBEN“. wenn wir uns nur in totaler verweigerung einstellen, werden wir nicht weit kommen. wer sich nur stromlinienförmig anpasst, wird eines tages seinen „charakter“ suchen und feststellen, dass die maske zu seinem gesicht geworden ist. wie so häufig, ist auch in dieser frage die „goldene mitte“ das beste. wir sind gezwungen, das nötigste zum leben zu erwirtschaften und vlt noch etwas mehr, um auch eine gewisse lebensqualität zu erzielen. aber wir müssen nicht jeder „neusten mode“ hinterherrennen. ich muss nicht kaviar essen und champagner trinken. mir reicht auch `ne currywurst und `ne cola. ich brauche zeit für mich zum abspannen und erholen und versuche auch noch zeit zu finden für andere aktivitäten, z b hobbys und/oder soziale/politische aktivitäten. denn gerade letzteres ist für mich auch durchaus teil meiner „identität“. ich versuche aber gleichzeitig auch immer, so wenig wie möglich mich von irgendetwas abhängig zu machen. ich bin zu häufig von anderen menschen enttäuscht worden und suche jetzt die wunscherfüllung (wobei erfüllung schon viel zu dick aufgetragen ist) mehr bei mir. möglicherweise beeinträchtigt das meine offenheit für die begegnung mit anderen menschen. aber diesen nachteil muss ich dann wohl (zumindest in meiner gegenwärtigen situation) in kauf nehmen. ich kann im moment von mir sagen, dass ich „zufrieden“ bin (was für mich VIEL ist) ….was das „glück“ ist, was wohl alle suchen (was aber auch ein spiel mit möglichkeiten, wünschen und illusionen/fantasien ist), das werde ich wohl erst (wieder) erfahren, wenn es leibhaftig vor mir steht und meinen herzschlag mit rammgeschwindigkeit verdoppelt 😉 „

  9. Interessanter Artikel: v.a. dieser Teil: Eine Frau Ende 40 sagte mir vor kurzem: „Eigentlich will ich keinen Mann mehr. Mir fehlt nichts.“ Sie hat seit sechs Jahren keinen Sex mehr gehabt, es gäbe genug Frauen in ihrem Bekanntenkreis, bei denen es ähnlich wäre. Ein fescher Bekannter gleichen Alters, der beim Heurigen schnell weiblichen Anschluss findet, schwört auf Sex mit Prostituierten, das sei eine „klare Sache ohne Komplikationen“. Sich noch einmal „verbiegen für eine Frau“? „Nicht einen Millimeter!“ Vorher verzichtet er lieber ganz auf weibliche Gesellschaft und bleibt allein. Ungeküsst. Unberührbar.

  10. ich glaube, dass es einen starken trend zur versingleung gibt, jedenfalls in grossstädten. und als kompensation wächst dann die „vergnügungsindustrie“ (sex work). dass auf die dauer damit NIEMAND glücklich werden kann, liegt auf der hand — aber zumindest ist man „cool“ und — vor allem — UNVERLETZLICH (jedenfalls scheinbar)

  11. Ja..würde dein „jedenfalls scheinbar“ unterstreichen wollen. Dieser Artikel ist wirklich sehr, sehr gut! Lese ihn gerade zum zweiten Mal! Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es v.a. in Großstädten, trotz immenser Ballung an Menschen jeden Alters, zu den oben genannten Schwierigkeiten kommt. Ich bin ja immer wieder mal bei Twitter und verfolge einige Blogs- und genau dort wird folgendes deutlich: SEX= ja vs. Beziehung= oh, besser nicht od. es gestaltet sich schwierig… Internetforen tun ihr selbiges dazu. Promiskuität wird vereinfacht und Menschen, die ein schlechtes Selbstwertgefühl haben, schaffen es nicht, sich auf EINEN Partner einzulassen.

  12. ich kann deiner analyse nur vollkommen zustimmen.
    sowas nennt man dann wohl einen teufelskreis oder die sich selbst erfüllende prophezeiung. und wenn niemand da ist, der einen aus dieser engführung rausholt, wird man den absprung wohl auch nicht aus eigener kraft (oder jedenfalls nur selten) schaffen (vergleichbar mit einer suchtkrankheit)

    • Es stellt sich die Frage, was man WIRKLICH braucht, um zufrieden zu leben. Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass man auch mal aushalten muss, nicht der Mittelpunkt des Lebens für andere darzustellen. Das ist eine schmerzhafte Erfahrung, hat jedoch zur Folge, dass man wieder in der Lage ist, Beziehungen/andere Menschen/sich selbst wieder realistisch zu seher- als das, was sie sind: Staubkörner in einer Wüste…Darüberhinaus macht ein häufiger Partnertausch (da kann ich nicht mitreden!) sicher nicht glücklicher als wenn man ein erfülltes Singleleben führt. Dieses ewige Anpasse an andere und ihre Bedürfnisse ist nur in der Zeit einfach und erfüllend, wenn das Verliebtsein (noch) da ist. Danach ist es „Arbeit, Arbeit, Arbeit!“ (frei nach Harpe) Ach‘, ich glaube, ich schreibe gerade nichts wirklich sinniges mehr… :/ Muss eh ins Bett, da morgen wieder Unterricht und Konferenz ansteht. Grüße dich ganz lieb und wünsche dir eine gute Nacht mit einem erholsamen Schlaf!

    • Gute Nacht 🙂 Das höre ich mir jetzt noch an…Du weißt, dass ich nicht das bin und sein werde, was ma(n) sich wünscht- aber ich kann ja was ganz anderes sein/werden….

      Ela

  13. ich glaube, dass nur das nach aussen wahr werden kann, was im innen bereits angelegt ist. und nach meiner erfahrung ist es immer die begegnung mit einem menschen, den man glaubt zu „lieben“, der dieses nach aussen bringen — einem wunder gleich — zustande bringt 🙂

    hier noch was als erinnerung an alte zeiten 😉 :

  14. Danke 😉 Ich war heute mal wieder kurz bei FB angemeldet (so ungefähr 2 Stunden). In dieser Zeit habe ich versucht „Liebe“ zu bekommen und fühlte mich danach derart „scheisse“, dass ich am liebsten das Laptop aus dem Fenster schmeissen würde. Was für eine falsche Welt. Intenet macht nicht nur süchtig, sondern gaugelt einem auch noch Freunde und dergleichen vor. Aber mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass es sich alle (fast alle) um narzisstische Psychopathen handelt (mich wahrscheinlich eingeschlossen!). Fuck Scheinwelt. Entschuldige für diesen unwürdigen Kommentar- aber es ist doch so- selbst das hier ist eine Farce. Ich gehe. Bye. Viele Grüße, Manuela

  15. ich glaube, bevor man „liebe bekommt, muss man sie erst mal geben. das geht durchaus auch auf einer rein sprachlichen ebene. wieviele pärchen haben sich kilometerlange (liebes)briefe geschrieben oder nächtelang telefongespräche geführt? ! natürlich muss für eine erfüllende beziehung auch die reale/körperliche ebene dazukommen. aber das medium internet KANN so etwas durchaus anbahnen. nur „suchen“ sollte man danach nicht. „liebe“ ist schick-sal … sie lenkt uns dahin, wo wir hin sollen: zu unserem (wahren) selbst

  16. Tja..und ich bin derartige Abhängig von diesem Andreas J., dass ich bis heute nicht darüber hinweg bin. Es tut mir leid, dass ich DIR das so schreibe…ich weiß, dass du lange für mich derartiges auch empfunden hast (und ich auch dachte, dass ich es für dich empfinde). Er jedenfalls hat mich eiskalt abserviert..ich habe es auch verdient. Ich glaube, dass er bspw. nicht wirklich lieben kann. Zumindest konnte er es bei mir nicht. Außerdem wünsche ich mir sehnlichst, dass meine Ehe wieder so ist, wie sie mal war- erfüllend. Es ist ein Scheissleben so- ich will das wollen, was ich habe!
    Fakt. Ich wünsche dir noch einen angenehmen Abend, Achim. Die dicke Ela.

  17. merkst du eigentlich selber nicht, wie widersprüchlich das ist, was du schreibst: auf der einen seite bist du immer noch „abhängig“ von A, auf der anderen seite soll deine ehe funktionieren. beides schliesst sich aber gegenseitig aus! bevor du selbst nicht weisst, was DU willst, wirst du ewig zwischen baum und borke hängen und nur den frust vertiefen.

  18. ja, ich weiß, dass dies widersprüchlich ist. Und es ist unsinnig. Und obendrein bin ich mir eigentlich auch nicht wirklich sicher, was ich von A. wollte. Es war immer mehr ein Spiel..ein Spiel wie weit ich gehen kann..wie weit er sich von mir Gängeln lässt und daher ist es vielleicht keine „Liebe“ gewesen. Ganz im Gegenteil: ich denke, dass ich masochistisch veranlagt bin, auch wenn ich sadistisch rüberkomme. Ach‘ ich bin verwirrt…es hat keinen Sinn über derartig „sinnloses“ zu schreiben.

  19. sado und maso sind komplementär, die schliessen sich nicht aus. und es ist keineswegs sinnlos, was du schreibst, ganz im gegenteil! ich glaube, ich verstehe dich ganz gut, auch wenn du mir das vlt nicht glaubst. aber DEINE probleme sind tatsächlich nicht auf einer rein sprachlichen ebene anzugehen. da muss MEHR stattfinden … WAS das ist: das musst du ganz allein, selbst rausfinden !

  20. die wahre natur des menschen ist sein eins-sein mit der welt und dem ganzen kosmos … aber bevor du da hin willst, werde erst mal eins mit dir selbst 😉

    gute nacht 🙂

  21. P.S. und bis dahin stopfe ich mich weiter voll, um die Leere nicht spüren zu müssen…und male mir aus unwiderstehlich zu sein..und das nur, weil ich ein hübsches Gesicht habe und nicht völlig verblödet bin… 😉

  22. du bist, was du bist
    und du wirst geliebt, für das was du bist.
    probleme sind lösbar … dein leben aber liegt allein in deiner verantwortung.
    werde ihr gerecht !

    „Was es ist

    Es ist Unsinn
    sagt die Vernunft
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe

    Es ist Unglück
    sagt die Berechnung
    Es ist nichts als Schmerz
    sagt die Angst
    Es ist aussichtslos
    sagt die Einsicht
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe

    Es ist lächerlich
    sagt der Stolz
    Es ist leichtsinnig
    sagt die Vorsicht
    Es ist unmöglich
    sagt die Erfahrung
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe“

    Erich Fried

  23. Hallo Achim,

    bin seit längerer Zeit mal wieder online und dachte, ich schau‘ mal bei dir vorbei….Leider verstehe ich nach wie vor sehr wenig von Politik. Trotzdem sende ich dir mal einige liebe Grüße und hoffe, dass es dir gut geht!

    Herzlichst, Manuela

  24. in diesem thread gehts ja auch nicht um „politik“ (im engeren sinne) 😉

    ja, es geht mir gut, zumindest was die arbeit und das „normale“ alltagsleben betrifft.
    in sachen „beziehung und liebe“ hat sich leider noch nichts getan, aber vlt wird das irgendwann noch. die hoffnung stirbt zuletzt ^^

    ps. bei facebook bist du ganz weg, gell ?

  25. Nein, im Thread geht es um wichtigeres als Politik 😉 Das freut mich zu hören. Als wir uns damal im Internet kennenlernten, hattest du keine Arbeit- umso besser!!! Macht sie dir denn auch Spaß? Ist das der Job im Callcenter mit den Handy etc.? Ja, bei FB bin ich nicht mehr.

  26. ja, immer noch der gleiche shop. im prinzip macht mir der job spass, aber der vermarktungsdruck hat etwas zugenommen, d h wir sollen den leuten am telefon was verkaufen. das liegt mir nicht ganz so. aber noch scheint der job zu funktionieren. mal sehen, wie lange … 😉

    und was macht deine lehrerrinnenarbeit?

    fb hat für mich auch nicht mehr so eine grosse bedeutung, aber es hat immer noch einen gewissen reiz für mich. und manchmal „lernt“ man auch wirklich interessante leute kennen … leider nur virtuell beschränkt

  27. Das klingt doch soweit gut- es gibt bei weitem schlimmere Jobs. Ich habe jetzt eine feste Anstellung in einer Schule. Am Dienstag muss ich noch zur Amtsärztin wegen der Verbeamtung. Jeder muss da so seine Erfahrungen machen- bei FB meine ich. Ich beschränke mich mittlerweile auf das Twittern als Schokomoon und manchmal lade ich Fotos bei der Fotocommunity hoch (http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/1617876/profile/1) Naja, ansonsten beschränke ich mich auf das Leben außerhalb von Internet. Vor einigen Tagen habe ich eine Seite der deutschen Telekom gefunden (Letternet), wo man Brieffreunschaften schließen kann. Ich habe mich dort angemeldet und versuche eben mal etwas ganz neues (altes) um mit anderen in Kontakt zu kommen. Briefe schreiben finde ich eine wunderbare Sacher, v.a. da fast keiner mehr wirklich mit der Hand schreibt bzw. sich keiner mehr echte Zeit für Gedanken und Austausch nimmt. Ich möchte weg von dem Fast-Food-Austausch- zumindest ein wenig distanzieren.

    Schade, dass es bei dir nicht mit der großen Liebe funktioniert bzw. mit einer Partnerschaft. Kommst du denn nicht in Austausch mit Frauen auch außerhalb der Netzwerke?

  28. nicht wirklich. das liegt aber auch daran, dass ich in meiner freizeit wenig bis gar nicht an „sozialen“ aktivitäten teilnehme. dann ist es ja kein wunder, wenn ich niemanden kennenlerne 😉

    ich bin allerdings auch ein mensch, der nicht so gern unter menschen geht. vlt hab ich zu häufig negative erfahrungen gemacht. das alleinsein hat für mich aber auch vorteile. ich sollte das alles gelassener sehen und die dinge mehr auf mich zukommen lassen … die gedanken kreisen aber trotzdem um DIESES thema 😉

    die idee mit den brieffreundschaften finde ich gut 🙂

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