aus gesundheitlichen gründen finden auf diesem blog zur zeit keine updates statt. ich bitte die leser daher um etwas geduld. ich hoffe, in etwa 3 bis 4 wochen wird die kreative pause beendet sein.
aus gesundheitlichen gründen finden auf diesem blog zur zeit keine updates statt. ich bitte die leser daher um etwas geduld. ich hoffe, in etwa 3 bis 4 wochen wird die kreative pause beendet sein.
historisch war die romantik eine gegenbewegung zum
einseitigen (industriellen)
rationalismus.
die romantik betont die bedeutung der gefühle
und der leidenschaften für den menschen und
seine erkenntnisse.
man könnte also sagen, aus der romantik ergäben
sich die forderungen:
– die (natur)wissenschaft mit einer transzendentalen
philosophie zu verbinden
– (wirtschaftliches) wachstum an eine (höhere)
ethik zu binden
– jedes wissen in seinem “praktischen nutzen” (man
verzeihe den etwas vulgärmaterialistischen ausdruck)
für das “wohlbefinden” in leiblicher UND seelischer
hinsicht zu betrachten, denn der “mensch lebt nicht
vom brot allein”, sondern will teilhaben am wissen
und den prozessen in der welt
auch wenn also die romantik vielen als innerer
(regressiver) rückzug erscheint (was sie zweifellos
in teilen auch war und ist), so ist sie doch auch
eminent politisch auslegbar und ist meines erachtens ein
wichtiges bindeglied zur aussöhnung von ICH und
welt auf dem weg zu mehr “ganzheitlichkeit”; was
ja auch tatsächlich mit dem korrespondiert, dass
“alles mit allem zusammenhängt”.
***
ich glaube
das “Romantische”
zeigt sich nicht
in einem “System”
einer “Philosophie”
einer spirituellen Lehre
oder gar Religion
es gibt dafür keine
“Kriterien”
kein Urmeter
keine Skala von
Null bis Zehn
das Romantische
zeigt sich
im Tun deiner Liebe
im Ausdruck deines Gefühls
im Leuchten deines Blicks
wenn du an den Liebsten denkst
die Zärtlichkeit deiner
Liebkosungen
die Sanftheit deiner Worte
und Berührungen
den Schmerz und die Tränen
wenn dir der Andere so fern
oder gar unerreichbar
Romantik ist eine Haltung
eine Lebenseinstellung
das, was dein Herz atmet
wenn es in Freiheit
sich selbst ausdrückt
der Weg zu lieben
wo es unmöglich ist
die Liebe fragt nicht
was sie ist
sie liebt
es ist ihre Natur
Quadrat und Kreis
zu setzen in Eins
die grosse Börse
der Begegnungen
manchmal das Tor
zu einer anderen
bess´ren Welt
manchmal auch der Abgrund
in die eigenen Hoffnungen
und Illusionen
die zerschellen müssen
an den messerscharfen Klippen
der Wirklichkeit
aber wir können vertrau´n
unseren Gefühlen
und der Liebe
die unser Schiff führ´n werden
in ruhigere Gewässer
auch wenn´s tost
und braust
um unsere Ohren
wir bleiben fest
im Streben
dass unser Kurs
uns bringt
ans Ziel
wir wollen uns´re Zweifel
als Anker seh´n
der uns hält
wo sonst nur ein Schwanken
auf den Wellen wär´
sie können uns aber
nicht berauben
der Hoffnung
dass am Ende
das Glück und die Erfüllung
meines Lebens Leidenschaft
dein Antlitz
tragen wird
ich glaube es
- mit aller Kraft
der Sonne Strahlen
wirft uns´re Schatten
in das Meer der Blumen
die erblüh´n
angesichts unserer Liebe
die hält beieinander
uns´re Seel´n
wenn die Welt
an ihren Stürmen
zerstobt
schau ich in dein
lieblich´ Antlitz
das mir gibt
so viel Trost
ich weiss
dass das Gute
nicht ersterben kann
denn du bist
in mir
das mir das Höchste sei
der liebe Gott
wirds mir verzeih´n
in der Ewigkeit
mag alles vergessen sein
jedoch hiernieden
ist jeder Blick von dir
mein Paradies
das mich hält
gefangen bitter süß
ich möcht´ dir sagen
wie sehr ich dich begehr´
direkt in deine Augen
in die ich mich verlier´
ich möcht´dich hören
deine Stimme
die ich nie vernahm
die mir von Dingen spricht
die mich aufwühl´n
als seist du ein Orkan
ich möcht´ dich küssen
deinen Mund
dessen Sinnlichkeit
mich betört und zerfliesst
in den Ozean
uralter geahnter Träume
die noch nie gelebt
ich möcht´nach dir streben
solang´ich atme
denn mein Leben
hat ohne dich
seinen Sinn verlor´n
ich möcht´halten
dein wunderschönes Angesicht
und mein Blick
zu dir
lässt´s erspür´n
du bist
der kostbarste Schatz
meiner Seele
die durch dich erblüht
in den ewigen Gärten
der Liebe Gärtnerin
sie tanzt
vor einem blassen Himmel
das Abendrot
wirft tiefe Schatten
in ihr Kleid
das Glück
macht ihre Schritte federnd
und der Augen Leuchten
voll von Liebe
die Welt umfangend
mit beiden Armen
den neugierigen Geist
gerichtet auf Alles
was dich bewegt
meine Erinnerung doch
wird bleiben
an deine Güte
und Wahrhaftigkeit
die Schönheit
die dich zart umschmeichelt
wie der Rahmen das Bild
sah ich erst
als mein Herz
schon stand in Flammen
für dein Wesen
das mir Erfüllung verhiess
die Sonne geht schon langsam
unter
und meine Erinnerung
verblasst
in ihren fahlen Strahlen
vor dem weiterfliessenden Leben
das schwarze Loch ist riesengross
Nichts kann dich je
aus mir entreissen
ich will leben
mit dieser Seelen Wunde
denn sie wird mich stets
zu dir zurückführ´n
an die Zeit
als du mir näher warst
als mein eigen`Herz
[editorischer Hinweis: ursprünglich verfasst am 5. März 2013; hier leicht überarbeitet]
du entstiegst
dem Meer der Schönheit
die meine Seele sucht
von Anbeginn aller Zeit
du gabst mir den Sinn
deine Kunst zu versteh`n
der Musen Sinnlichkeit
verführte mich
dich zu lieben
auch wenn du entrückt
dein Wirken bleibt lebendig
in meiner Wirklichkeit
bist du der Zenit
der mich treibt zum Höchsten
empor
ich kehre Heim
in die Halle der Ahnen
in ihrer olympischen Ehre
und mein Platz
ist bei dir
zu deinen Füssen
will ich mich betten
o, Vermächtnis der Aphrodite!
süßester Traum

Wie soll ich meine Seele halten, dass
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu andern Dingen?
Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas
Verlorenem im Dunkel unterbringen
an einer fremden, stillen Stelle, die
nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Spieler hat uns in der Hand?
O süßes Lied.
in des Winters Abschied
liegt ein Hauch von Trauer
über das verlor`ne Grau
das mich schütz(t)e
vor dem Leuchten
deiner Gegenwart
ich war das Gefäss
das deine Töne dankbar aufnahm
und umfomte
in meine Metamorphose
vom Schlangenei
zur Heilung der Narben
verletzter Gefühle
meine Seele jubilierte
als sie fand
die fehlende Inspiration
die mein Herz ergänzte
zum Fluss der Menschheit
auf dem Pfad des
Selbstgenusses
ich will trinken
aus der Weisheit Quelle
und dein Lied weitersingen
mit dem Leib
den den du geformt
aus deiner HerzensGüte
die mich fand
verdurstend im Überfluss des Strandes
geselliger Einsamkeit
findend die einz`ge Perle
die in mir erblühen konnte
in der Freundschaft weichen Sand
ich kann nur sprechen
zu dir
mit der Zärtlichkeit der Lyra
denn nur dann bist du wirklich nah
in den Zwischenräumen der Stille
in unendlich kostbaren Momenten
der Unbewegtheit der Welt
in meiner Betrachtung
fühle ich die Gegenwart
deines Geistes in mir
und folge deinem Ruf:
sei du selbst
und vergiss Mein nicht
denn es gibt kein Wissen
ohne Herz
und keinen Fortschritt
ohne Gnade
Folge dem Weg deiner Liebe
und du wirst mich finden
auch in den dunkelsten Stunden
- sei dir ein Licht!
Wandeln auf einem
schmalen Grat
auf jeder Seite
Absturzgefahr
ist der Weg in der Mitte
denn immer der Beste?
die innere Balance halten
ist gut
aber ohne Risiko
kein Gewinn
keine Freud´
und jede Schramme
wenn wir fallen
wird uns erinnern daran
dass wir wieder aufgestanden sind
der Drahtseilakt des Lebens
worin er besteht?
Geduld zu üben
wenn Handeln hohle Geste wär´
und mutig werfen Alles in die Waagschal´
wenn die Stunde der Chance geschlagen hat
wir sind das Werkzeug
in den Händen der göttlichen Manifestation
das sich seiner selbst
bewusst geworden ist
im Einklang sein
mit sich und seinem Platz in der Welt
und Finden das Du
welches das Herz mit Glück erfüllt
Mensch,
was willst du mehr!
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